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Pantheon

Pantheon vom Rom

Pantheon

Auf Italienisch : Pantheon

Das Pantheon in Rom ist das besterhaltene Bauwerk der römischen Antike und war auch schon im Altertum eines des Großartigsten.

Einst der Boden eines antiken Tempelhofes, liegt das Pantheon heute noch auf einer Ebene mit dem  davorliegenden charmanten Platz della Rotonda. Obgleich es damals das hervorstechendste Gebäude auf dem Platz war, liegt es doch heute etwas unterhalb des Straßenniveaus, bedingt durch die Erhöhung des Untergrunds Roms im Laufe der Zeit. Der ursprüngliche Tempel, der der Gesamtheit der Götter des heidnischen Roms gewidmet gewesen sein soll und von Agrippa 27 v. Chr. gebaut wurde, ist dann 80 n. Chr. niedergebrannt. Der Tempel aus dem Altertum wurde zw. 118 -125 durch den heutigen Neubau, für Kaiser Hadrian errichtet, ersetzt. Als letzter Bauschritt wurde die große Kassettenkuppel aufgesetzt mit einer kreisrunden Öffnung an ihrem Scheitel, womit das Bauwerk eine Höhe von insgesamt 43 Metern erlangt.

Hadrian hatte keinen Wert auf die Beschriftung mit seinem Namen gelegt, wie bei allen von ihm konstruierten Bauwerken (mit Ausnahme des Trajan-Tempels, seinem Vater gewidmet). Daher lautet eine Inschrift über dem Eingang (ein von einem dreieckigem Giebel überdachtem und von sechs Säulen getragenen Vorhof) des Pantheons, wie folgt:

M. AGRIPPA.L.F.COSTERTIUM.FECIT

“Dies wurde von Marcus Agrippa, Sohn von Lucius, dreifacher Konsul, gebaut”

 

Es soll allen Göttern der Antike gewidmet gewesen sein, vor allem Venus und Mars, die die Beschützer des Geschlechts der Julier waren.

Es ist heute nicht mehr bekannt, welche Art von Kult oder Religion die Menschen, die das Pantheon besuchten, ausübten. Es lässt sich nur schwer darauf schließen, da die Struktur des Bauwerks sich sehr von anderen Tempeln der römischen Antike, wie zum Beispiel die auf dem Forum Romanum, unterscheidet.

Der oströmische Kaiser Phokas schenkte das Pantheon im Jahre 608 dem Papst Bonifatius IV. Im 609 wurde das Pantheon als Sancta Maria ad Martyres Kirche, dem Gedenken der Jungfrau und aller Märtyrer gewidmeten, geweiht. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat das Gebäude bis in unsere Zeit seine Struktur und Form erhalten können.

Es wurde die letzte Ruhestätte von wichtigen Persönlichkeiten der italienischen Geschichte. So haben die italienischen Könige Vittorio Emanuele II und Umberto I sowie der Renaissancemaler Raffael und seine Verlobte hier ihr Grab.

Architektur des Pantheons

Die Architektur des Pantheon ist beeindruckend, da sie innovativ ist und von drei geometrischen Formen beherrscht wird: Ein kreisförmiger Grundriss mit einer Kuppel gekrönt, und außen der rechteckige, von korinthischen Säulen getragene Vorhof, der den Eingang (oder Pronaos) bildet und dessen Fassade mit einem dreieckigen Giebel versehen ist.

Nähert man sich dem Pantheon, scheint der Bau rechteckig, so ist es doch tatsächlich vollständig rund. Es besteht aus einer Reihe von Querbögen, die auf acht Säulen ruhen, die dem Tambour (Unterbau-Ring der Kuppel) von innen nach außen durchqueren. Die Kuppel wird von einer Serie von horizontal ausgerichteten Entlastungsbögen aus Ziegeln gestützt, die für den einmaligen und außergewöhnlichen Erhalt der Struktur des Bauwerks über 18 Jahrhunderte hinweg verantwortlich sind.

Um die hohe Last der Kuppel auszugleichen, haben die Römer für die Kuppel besonders leichte Materialien verwendet. Sie besteht überwiegend aus ‚opus ceamrntitium‘, dem römischen Beton, eine Mischung aus vulkanischem Tuff und Bimsstein, dessen Gewicht von unten bis an den Scheitel der Kuppel abnimmt. Mit Einsatz von etwas schwererem Travertin und Ziegeln an der Basis bis hin zu reinem Bimsstein am Abschluss der Kuppel.

Statuen von Agrippa und Hadrian sollen sich in der östlichen und westlichen Absis der Säulenvorhalle befunden haben.
Die Innenausstattung des Pantheon in Rom ist eine imponierende Vereinigung und Ausdruck von Tradition und Innovation der antiken Epoche. Höhe und Durchmesser des Innenraumseons des Pantheons sind gleich und betragen 43 Meter (145 römische Fuß).
Das Fundament aus Marmor, das wir heute im Inneren vorfinden, ist nicht original, sondern erst  viel später hinzugefügt worden.
Die einst vergoldete Kuppel, könnte den Himmel symbolisiert haben und Wohnsitz aller Götter  oder könnte auch als Abbild des Universums unter Herrschaft von Rom interpretiert werden.

Das Opaion (oder Okulus) war ein wahres Glanzstück der römischen Architekturgeschichte mit einem Durchmesser, der weit grösser war, als alles bisher Geschaffene dieser Art. Da die Öffnung Regen durchlässt ist der Boden der Pantheonhalle leicht um Zentrum hin geneigt, um das Regenwasser abzuleiten.

 

Weitere Infos und Öffnungszeiten

Adresse: Piazza della Rotonda, Roma
Eintritt kostenlos

Tel: +39 06 68300230

Betriebszeiten

Montag bis Samstag von 09.00 -bis 18.30 und am Sonntag von 9.00 bis 13 Uhr.

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Lage

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Panthéon

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Panthéon 41.899067, 12.477244 Panthéon




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